csrd2026-02-2020 min Lesezeit

ESRS E2 Pollution: What You Must Collect from Suppliers About Hazardous Substances

ESRS E2 Pollution: Was Sie von Lieferanten über schädliche Stoffe sammeln müssen

Einleitung

Die Umweltverträglichkeit und die Berichterstattung über Umweltauswirkungen sind in der heutigen Wirtschaftslandschaft von entscheidender Bedeutung. Artikel 4 der ESRS (European Sustainability Reporting Standards) E2 Pollution legt fest, dass Unternehmen eine umfassende Information über ihre Emissionen und die Verwendung schädlicher Stoffe bereitstellen müssen. Eine allzu häufige Fehlinterpretation besteht jedoch darin, dass diese Berichterstattungspflichten lediglich eine reine Bürokratie- und Formularfüll-Aufgabe darstellen. Dies liegt daran, dass viele Unternehmen die tatsächlichen Kosten und Risiken, die mit einer unzureichenden Erfüllung dieser Anforderungen verbunden sind, unterschätzen.

Es ist jedoch unerlässlich, diese Vorschriften ernst zu nehmen, insbesondere für europäische Finanzdienstleister. Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) verpflichtet die betroffenen Unternehmen, umfassende Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen, die von den Finanzaufsichtsbehörden überprüft werden. Marktdisruptionen, hohe Bußgelder, scheiternde Audits und geschädigte Reputationen sind Konsequenzen, die sich aus einer unzureichenden Erfüllung dieser Anforderungen ergeben können.

Das zentrale Problem

Mit Blick auf die ESRS E2 Pollution geht es nicht nur darum, das Papierwork zu bewältigen. Die tatsächlichen Kosten, die Unternehmen durch mangelnde Transparenz und unzureichende Kontrolle ihrer Lieferketten bei der Emissionsberichterstattung und der Verwendung von gefährlichen Stoffen verursachen, sind beträchtlich. Dies kann sich in verschiedenen Bereichen manifestieren:

  1. Finanzielle Kosten: Unzureichende Emissionsberichte können zu hohen Bußgeldern führen, wie in der Vergangenheit bei einigen multinationalen Unternehmen der Fall war, die für ihre Umweltverschmutzung mit Bußgeldern von mehreren Millionen Euro belegt wurden. Darüber hinaus sind die Kosten für die Anpassung von Produktionsprozessen, um schädliche Stoffe zu reduzieren oder zu ersetzen, oft unterschätzt.

  2. Zeitverschwendung: Unternehmen, die versäumen, eine proaktive Strategie zur Überwachung und Berichterstattung von Emissionen und schädlichen Stoffen in ihrer Lieferkette zu implementieren, müssen oft mit einem erheblichen Zeitaufwand konfrontiert werden, wenn sie versuchen, diese Anforderungen nachträglich zu erfüllen. Dies kann die Effektivität und Effizienz der Organisation beeinträchtigen.

  3. Risikoexposition: Die Verwendung von gefährlichen Stoffen in der Produktion oder im Verbrauch kann zu gesundheitlichen und ökologischen Problemen führen, die sowohl rechtliche als auch finanzielle Konsequenzen haben können. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, die Verwendung solcher Stoffe in ihrer Lieferkette nachzuvollziehen, sind gleichzeitig nicht in der Lage, effektivRisiken zu managen.

  4. Marktverluste und Reputationsschäden: Kunden und Verbraucher fordern zunehmend Nachhaltigkeit und Transparenz von Unternehmen. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ihre Umweltauswirkungen nachzuweisen, können Marktanteile verlieren und ihre Reputation beschädigen.

Warum ist dies jetzt dringend

In jüngster Zeit hat die Regulierung in Bezug auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung zugenommen. Die CSRD, die Ende 2023 in Kraft treten wird, verlangt von Unternehmen, die in der EU tätig sind oder EU-Investoren ansprechen, umfassende Nachhaltigkeitsberichte einzureichen, die auch die Umweltauswirkungen und die Verwendung von gefährlichen Stoffen in Lieferketten beinhalten. Darüber hinaus wird das Ansehen von Unternehmen, die eine proaktive Haltung zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung zeigen, auf dem Markt wachsen.

Ein weiterer Aspekt ist der Druck aus dem Markt. Kunden und Verbraucher fordern immer häufiger Nachweise dafür, dass die von ihnen gekauften Produkte und Dienstleistungen unter verantwortungsvollem Umgang mit Umwelt und Ressourcen produziert wurden. Unternehmen, die dies nicht nachweisen können, können schnell an Marktanteilen verlieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Die Lücke zwischen den Anforderungen und der aktuellen Praxis vieler Unternehmen ist beträchtlich. Eine Studie der European Banking Authority (EBA) zeigt, dass nur wenige Finanzinstitute über ein ausreichendes Verständnis und Managementsystem für Umweltrisiken verfügen. Dies deutet darauf hin, dass die meisten Organisationen dringend handeln müssen, um ihre Kapazitäten in diesem Bereich aufzubauen.

Die Sammlung von Informationen über gefährliche Stoffe von Lieferanten ist ein entscheidender Bestandteil der Implementierung einer umfassenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Ohne diese Informationen kann eine Organisation nicht die erforderliche Transparenz und Verantwortung in Bezug auf ihre Umweltauswirkungen gewährleisten und dies kann zu erheblichen finanziellen und reputationalen Risiken führen.

Um dies zu illustrieren, lassen Sie uns ein konkretes Szenario betrachten. Eine Finanzinstitution, die keine ausreichenden Informationen über die Verwendung von gefährlichen Stoffen in ihren Investitionen oder Lieferketten hat, kann nicht nachweisen, dass sie den Anforderungen der CSRD entspricht. Dies kann zu Bußgeldern in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des jährlichen Gesamtumsatzes führen, abhängig von welcher Summe größer ist. Darüber hinaus kann das Fehlschlagen von Audits und die daraus resultierende Operationaldisruption erhebliche Kosten verursachen und die Reputation der Organisation beeinträchtigen.

Zusammenfassend ist es wichtig, die Bedeutung der ESRS E2 Pollution und der Erfassung von Informationen über gefährliche Stoffe von Lieferanten zu verstehen. Ohne eine proaktive und systematische Herangehensweise besteht die Gefahr, dass Unternehmen nicht nur finanzielle Bußgelder, sondern auch ihre Reputation und Marktposition gefährden. Die Herausforderungen, die mit einer unzureichenden Erfüllung dieser Anforderungen verbunden sind, sind hoch, und die Notwendigkeit, hier tätig zu werden, ist dringend.

Die Lösungsarchitektur

Um das Problem der ESRS E2-Umwellaufzeichnung in der Lieferkette zu lösen, bietet sich ein schrittweiser Ansatz an. Dieser beinhaltet eine Reihe von Handlungsempfehlungen, die spezifische Implementierungsdetails mit sich bringen und sich auf relevante gesetzliche Vorschriften beziehen sollen.

Schritt 1: Identifizierung gefährlicher Stoffe

Erstens müssen Sie in Ihrem Unternehmen eine klare Auflistung aller gefährlichen Stoffe vornehmen, die in Ihrer Wertschöpfungskette vorkommen können. Dies kann unter anderem Blei, Cadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle oder giftige Chemikalien umfassen. Artikel 4 Absatz 3 der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) fordert von Unternehmen, dass sie die Identifizierung und Bewertung von Umweltrisiken inklusive der Verwendung gefährlicher Stoffe als Teil ihres Berichtswesens behandeln.

Schritt 2: Anforderungen an Lieferanten

Zweitens müssen Sie klare Anforderungen an Ihre Lieferanten stellen. Dies sollte in Form eines Verhaltenskodex oder eines Lieferantenabkommens geschehen, in dem festgelegt wird, dass die Erfassung und Meldung von Informationen über gefährliche Stoffe eine wesentliche Verpflichtung ist. Artikel 8 der ESRS-E2-Richtlinie beschreibt ausführlich,welche Informationen zu sammeln sind, darunter die Identifizierung von gefährlichen Stoffen sowie deren Mengen, die in den Produktionsprozessen verwendet oder freigesetzt werden.

Schritt 3: Audits und regelmäßige Überprüfungen

Drittens ist es unerlässlich, regelmäßige Audits durchzuführen und die Einhaltung dieser Vorgaben durch Ihre Lieferanten zu überprüfen. Dies kann durch externe Prüfer oder intern durchgeführt werden. Es ist entscheidend, dass Sie die Ergebnisse dieser Audits dokumentieren und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Artikel 7 der ESRS legt fest, dass Unternehmen Verantwortung für die Beurteilung von Umweltrisiken in ihrer Lieferkette tragen.

Schritt 4: Offene Kommunikation und Transparenz

Viertens sollten Sie eine offene Kommunikation und Transparenz in Bezug auf Umweltthemen mit Ihren Lieferanten pflegen. Dies kann dazu beitragen, dass sowohl Sie als auch Ihre Partner im Lieferkettenmanagementsehenswerten und verantwortlichen Umgang mit Umweltbelangen gewährleisten. Dies ist auch eine Vorgabe der CSRD, die eine umfassende Offenlegung von Umweltrisiken und deren Management vorschreibt.

Was bedeutet "gut" im Vergleich zu "nur über die Runden kommen"

Die "gute" Umsetzung eines Lösungsrahmens bedeutet, dass Sie nicht nur die minimalen gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch aktiv nach Möglichkeiten suchen, Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltige Praktiken in Ihrer Wertschöpfungskette einzuführen. Dies kann darin bestehen, dass Sie Ihre Lieferanten zu Further Education und Schulungen einladen, um das Bewusstsein für gefährliche Stoffe zu erhöhen, oder dass Sie gemeinsam nach alternativen, umweltfreundlicheren Materialien suchen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind

Es gibt mehrere Fehler, die Organisationen beim Umgang mit gefährlichen Stoffen in ihrer Lieferkette machen. Hier sind die Top 3, die Sie vermeiden sollten:

  1. Unzureichende Lieferantenbewertung
    Viele Unternehmen haben keine detaillierte Bewertung ihrer Lieferanten bezüglich der Umweltverantwortung. Sie prüfen nicht ausreichend, ob ihre Lieferanten die gleichen Umweltstandards wie sie selbst haben. Dies kann dazu führen, dass gefährliche Stoffe in die Produktion aufgenommen werden, ohne dass dies erkannt oder behoben wird. Stattdessen sollten Sie regelmäßige Audits durchführen und Ihre Lieferanten nach strengen Umweltstandards bewerten.

  2. Fehlinterpretation von Vorschriften
    Ein häufiges Problem ist, dass Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung über gefährliche Stoffe falsch interpretieren. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen nicht erfasst werden oder dass sie falsch interpretiert werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich intensiver mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und gegebenenfalls externe Beratung in Anspruch nehmen.

  3. Mangelnde Transparenz und Offenheit
    Wenn Unternehmen nicht offen im Umgang mit Umweltthemen sind, kann dies zu Missverständnissen und einem schlechten Ruf führen. Lieferanten und Kunden können denken, dass das Unternehmen nicht bereit ist, Verantwortung für seine Umweltauswirkungen zu übernehmen. Statt dies zu ignorieren, sollten Unternehmen ihre Bemühungen zur Verringerung von Umweltbelastungen transparent machen und in den Fokus ihrer Kommunikationsstrategie rücken.

Tools und Ansätze

Die Umsetzung der oben genannten Schritte kann sowohl manuell als auch mit Hilfe automatisierter Compliance-Plattformen erfolgen.

Manueller Ansatz

Der manuelle Ansatz hat seine Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass er eine hohe Flexibilität bietet und bei kleinen Unternehmen oder wenn spezifische Anforderungen gegeben sind, oft besser an die Bedürfnisse angepasst werden kann. Allerdings ist dieser Ansatz zeitaufwändig und fehleranfällig, insbesondere wenn es um die Sammlung und Analyse großer Datenmengen geht.

Automatische Compliance-Plattformen

Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können die Erfassung und Verwaltung von Informationen über gefährliche Stoffe in der Lieferkette erheblich erleichtern. Sie bieten Tools zur automatisierten Sammlung von Beweisen von Cloud-Anbietern und stellen einen Endpunkt-Compliance-Agenten zur Verfügung, um Geräte zu überwachen. Bei der Auswahl einer automatisierten Compliance-Plattform sollten Sie auf die Benutzerfreundlichkeit, die Integrationsoptionen und die Sicherheit der Plattform achten. Matproof bietet 100% Datenaufbewahrung in der EU, was für Unternehmen im Finanzsektor besonders wichtig ist, die unter die strikten Bestimmungen des DSGVO und anderer Datenschutzgesetze fallen.

Schließlich ist es entscheidend, sich auf eine Lösung zu konzentrieren, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Fähigkeit bietet, nachhaltige Praktiken in Ihrer Lieferkette einzuführen und umzusetzen. Dies erfordert nicht nur Compliance, sondern auch eine proaktive Herangehensweise, um den Umweltschutz und die Verantwortung für dieCSRDESRS E2

Die Lösungsarchitektur

Um das Problem der ESRS E2-Umwellaufzeichnung in der Lieferkette zu lösen, bietet sich ein schrittweiser Ansatz an. Dieser beinhaltet eine Reihe von Handlungsempfehlungen, die spezifische Implementierungsdetails mit sich bringen und sich auf relevante gesetzliche Vorschriften beziehen sollen.

Schritt 1: Identifizierung gefährlicher Stoffe

Erstens müssen Sie in Ihrem Unternehmen eine klare Auflistung aller gefährlichen Stoffe vornehmen, die in Ihrer Wertschöpfungskette vorkommen können. Dies kann unter anderem Blei, Cadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle oder giftige Chemikalien umfassen. Artikel 4 Absatz 3 der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) fordert von Unternehmen, dass sie die Identifizierung und Bewertung von Umweltrisiken inklusive der Verwendung gefährlicher Stoffe als Teil ihres Berichtswesens behandeln.

Schritt 2: Anforderungen an Lieferanten

Zweitens müssen Sie klare Anforderungen an Ihre Lieferanten stellen. Dies sollte in Form eines Verhaltenskodex oder eines Lieferantenabkommens geschehen, in dem festgelegt wird, dass die Erfassung und Meldung von Informationen über gefährliche Stoffe eine wesentliche Verpflichtung ist. Artikel 8 der ESRS-E2-Richtlinie beschreibt ausführlich, welche Informationen zu sammeln sind, darunter die Identifizierung von gefährlichen Stoffen sowie deren Mengen, die in den Produktionsprozessen verwendet oder freigesetzt werden.

Schritt 3: Audits und regelmäßige Überprüfungen

Drittens ist es unerlässlich, regelmäßige Audits durchzuführen und die Einhaltung dieser Vorgaben durch Ihre Lieferanten zu überprüfen. Dies kann durch externe Prüfer oder intern durchgeführt werden. Es ist entscheidend, dass Sie die Ergebnisse dieser Audits dokumentieren und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Artikel 7 der ESRS legt fest, dass Unternehmen Verantwortung für die Beurteilung von Umweltrisiken in ihrer Lieferkette tragen.

Schritt 4: Offene Kommunikation und Transparenz

Viertens sollten Sie eine offene Kommunikation und Transparenz in Bezug auf Umweltthemen mit Ihren Lieferanten pflegen. Dies kann dazu beitragen, dass sowohl Sie als auch Ihre Partner im Lieferkettenmanagementseenswerten und verantwortlichen Umgang mit Umweltbelangen gewährleisten. Dies ist auch eine Vorgabe der CSRD, die eine umfassende Offenlegung von Umweltrisiken und deren Management vorschreibt.

Was bedeutet "gut" im Vergleich zu "nur über die Runden kommen"

Die "gute" Umsetzung eines Lösungsrahmens bedeutet, dass Sie nicht nur die minimalen gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch aktiv nach Möglichkeiten suchen, Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltige Praktiken in Ihrer Wertschöpfungskette einzuführen. Dies kann darin bestehen, dass Sie Ihre Lieferanten zu Further Education und Schulungen einladen, um das Bewusstsein für gefährliche Stoffe zu erhöhen, oder dass Sie gemeinsam nach alternativen, umweltfreundlicheren Materialien suchen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind

Es gibt mehrere Fehler, die Organisationen beim Umgang mit gefährlichen Stoffen in ihrer Lieferkette machen. Hier sind die Top 3, die Sie vermeiden sollten:

  1. Unzureichende Lieferantenbewertung
    Viele Unternehmen haben keine detaillierte Bewertung ihrer Lieferanten bezüglich der Umweltverantwortung. Sie prüfen nicht ausreichend, ob ihre Lieferanten die gleichen Umweltstandards wie sie selbst haben. Dies kann dazu führen, dass gefährliche Stoffe in die Produktion aufgenommen werden, ohne dass dies erkannt oder behoben wird. Stattdessen sollten Sie regelmäßige Audits durchführen und Ihre Lieferanten nach strengen Umweltstandards bewerten.

  2. Fehlinterpretation von Vorschriften
    Ein häufiges Problem ist, dass Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung über gefährliche Stoffe falsch interpretieren. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen nicht erfasst werden oder dass sie falsch interpretiert werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich intensiver mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und gegebenenfalls externe Beratung in Anspruch nehmen.

  3. Mangelnde Transparenz und Offenheit
    Wenn Unternehmen nicht offen im Umgang mit Umweltthemen sind, kann dies zu Missverständnissen und einem schlechten Ruf führen. Lieferanten und Kunden können denken, dass das Unternehmen nicht bereit ist, Verantwortung für seine Umweltauswirkungen zu übernehmen. Statt dies zu ignorieren, sollten Unternehmen ihre Bemühungen zur Verringerung von Umweltbelastungen transparent machen und in den Fokus ihrer Kommunikationsstrategie rücken.

Tools und Ansätze

Die Umsetzung der oben genannten Schritte kann sowohl manuell als auch mit Hilfe automatisierter Compliance-Plattformen erfolgen.

Manueller Ansatz

Der manuelle Ansatz hat seine Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass er eine hohe Flexibilität bietet und bei kleinen Unternehmen oder wenn spezifische Anforderungen gegeben sind, oft besser an die Bedürfnisse angepasst werden kann. Allerdings ist dieser Ansatz zeitaufwändig und fehleranfällig, insbesondere wenn es um die Sammlung und Analyse großer Datenmengen geht.

Automatische Compliance-Plattformen

Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können die Erfassung und Verwaltung von Informationen über gefährliche Stoffe in der Lieferkette erheblich erleichtern. Sie bieten Tools zur automatisierten Sammlung von Beweisen von Cloud-Anbietern und stellen einen Endpunkt-Compliance-Agenten zur Verfügung, um Geräte zu überwachen. Bei der Auswahl einer automatisierten Compliance-Plattform sollten Sie auf die Benutzerfreundlichkeit, die Integrationsoptionen und die Sicherheit der Plattform achten. Matproof bietet 100% Datenaufbewahrung in der EU, was für Unternehmen im Finanzsektor besonders wichtig ist, die unter die strikten Bestimmungen des DSGVO und anderer Datenschutzgesetze fallen.

Schließlich ist es entscheidend, sich auf eine Lösung zu konzentrieren, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Fähigkeit bietet, nachhaltige Praktiken in Ihrer Lieferkette einzuführen und umzusetzen. Dies erfordert nicht nur Compliance, sondern auch eine proaktive Herangehensweise, um den Umweltschutz und die Verantwortung für dieCSRDESRS E2

Die Lösungsarchitektur

Um das Problem der ESRS E2-Umwellaufzeichnung in der Lieferkette zu lösen, bietet sich ein schrittweiser Ansatz an. Dieser beinhaltet eine Reihe von Handlungsempfehlungen, die spezifische Implementierungsdetails mit sich bringen und sich auf relevante gesetzliche Vorschriften beziehen sollen.

Schritt 1: Identifizierung gefährlicher Stoffe

Erstens müssen Sie in Ihrem Unternehmen eine klare Auflistung aller gefährlichen Stoffe vornehmen, die in Ihrer Wertschöpfungskette vorkommen können. Dies kann unter anderem Blei, Cadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle oder giftige Chemikalien umfassen. Artikel 4 Absatz 3 der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) fordert von Unternehmen, dass sie die Identifizierung und Bewertung von Umweltrisiken inklusive der Verwendung gefährlicher Stoffe als Teil ihres Berichtswesens behandeln.

Schritt 2: Anforderungen an Lieferanten

Zweitens müssen Sie klare Anforderungen an Ihre Lieferanten stellen. Dies sollte in Form eines Verhaltenskodex oder eines Lieferantenabkommens geschehen, in dem festgelegt wird, dass die Erfassung und Meldung von Informationen über gefährliche Stoffe eine wesentliche Verpflichtung ist. Artikel 8 der ESRS-E2-Richtlinie beschreibt ausführlich, welche Informationen zu sammeln sind, darunter die Identifizierung von gefährlichen Stoffen sowie deren Mengen, die in den Produktionsprozessen verwendet oder freigesetzt werden.

Schritt 3: Audits und regelmäßige Überprüfungen

Drittens ist es unerlässlich, regelmäßige Audits durchzuführen und die Einhaltung dieser Vorgaben durch Ihre Lieferanten zu überprüfen. Dies kann durch externe Prüfer oder intern durchgeführt werden. Es ist entscheidend, dass Sie die Ergebnisse dieser Audits dokumentieren und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Artikel 7 der ESRS legt fest, dass Unternehmen Verantwortung für die Beurteilung von Umweltrisiken in ihrer Lieferkette tragen.

Schritt 4: Offene Kommunikation und Transparenz

Viertens sollten Sie eine offene Kommunikation und Transparenz in Bezug auf Umweltthemen mit Ihren Lieferanten pflegen. Dies kann dazu beitragen, dass sowohl Sie als auch Ihre Partner im Lieferkettenmanagementseenswerten und verantwortlichen Umgang mit Umweltbelangen gewährleisten. Dies ist auch eine Vorgabe der CSRD, die eine umfassende Offenlegung von Umweltrisiken und deren Management vorschreibt.

Was bedeutet "gut" im Vergleich zu "nur über die Runden kommen"

Die "gute" Umsetzung eines Lösungsrahmens bedeutet, dass Sie nicht nur die minimalen gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch aktiv nach Möglichkeiten suchen, Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltige Praktiken in Ihrer Wertschöpfungskette einzuführen. Dies kann darin bestehen, dass Sie Ihre Lieferanten zu Further Education und Schulungen einladen, um das Bewusstsein für gefährliche Stoffe zu erhöhen, oder dass Sie gemeinsam nach alternativen, umweltfreundlicheren Materialien suchen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind

Es gibt mehrere Fehler, die Organisationen beim Umgang mit gefährlichen Stoffen in ihrer Lieferkette machen. Hier sind die Top 3, die Sie vermeiden sollten:

  1. Unzureichende Lieferantenbewertung
    Viele Unternehmen haben keine detaillierte Bewertung ihrer Lieferanten bezüglich der Umweltverantwortung. Sie prüfen nicht ausreichend, ob ihre Lieferanten die gleichen Umweltstandards wie sie selbst haben. Dies kann dazu führen, dass gefährliche Stoffe in die Produktion aufgenommen werden, ohne dass dies erkannt oder behoben wird. Stattdessen sollten Sie regelmäßige Audits durchführen und Ihre Lieferanten nach strengen Umweltstandards bewerten.

  2. Fehlinterpretation von Vorschriften
    Ein häufiges Problem ist, dass Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung über gefährliche Stoffe falsch interpretieren. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen nicht erfasst werden oder dass sie falsch interpretiert werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich intensiver mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und gegebenenfalls externe Beratung in Anspruch nehmen.

  3. Mangelnde Transparenz und Offenheit
    Wenn Unternehmen nicht offen im Umgang mit Umweltthemen sind, kann dies zu Missverständnissen und einem schlechten Ruf führen. Lieferanten und Kunden können denken, dass das Unternehmen nicht bereit ist, Verantwortung für seine Umweltauswirkungen zu übernehmen. Statt dies zu ignorieren, sollten Unternehmen ihre Bemühungen zur Verringerung von Umweltbelastungen transparent machen und in den Fokus ihrer Kommunikationsstrategie rücken.

Tools und Ansätze

Die Umsetzung der oben genannten Schritte kann sowohl manuell als auch mit Hilfe automatisierter Compliance-Plattformen erfolgen.

Manueller Ansatz

Der manuelle Ansatz hat seine Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass er eine hohe Flexibilität bietet und bei kleinen Unternehmen oder wenn spezifische Anforderungen gegeben sind, oft besser an die Bedürfnisse angepasst werden kann. Allerdings ist dieser Ansatz zeitaufwändig und fehleranfällig, insbesondere wenn es um die Sammlung und Analyse großer Datenmengen geht.

Automatische Compliance-Plattformen

Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können die Erfassung und Verwaltung von Informationen über gefährliche Stoffe in der Lieferkette erheblich erleichtern. Sie bieten Tools zur automatisierten Sammlung von Beweisen von Cloud-Anbietern und stellen einen Endpunkt-Compliance-Agenten zur Verfügung, um Geräte zu überwachen. Bei der Auswahl einer automatisierten Compliance-Plattform sollten Sie auf die Benutzerfreundlichkeit, die Integrationsoptionen und die Sicherheit der Plattform achten. Matproof bietet 100% Datenaufbewahrung in der EU, was für Unternehmen im Finanzsektor besonders wichtig ist, die unter die strikten Bestimmungen des DSGVO und anderer Datenschutzgesetze fallen.

Schließlich ist es entscheidend, sich auf eine Lösung zu konzentrieren, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Fähigkeit bietet, nachhaltige Praktiken in Ihrer Lieferkette einzuführen und umzusetzen. Dies erfordert nicht nur Compliance, sondern auch eine proaktive Herangehensweise, um den Umweltschutz und die Verantwortung für dieCSRDESRS E2

Die Lösungsarchitektur

Um das Problem der ESRS E2-Umwellaufzeichnung in der Lieferkette zu lösen, bietet sich ein schrittweiser Ansatz an. Dieser beinhaltet eine Reihe von Handlungsempfehl

ESRS E2 Umweltverschmutzung: Was Sie über schädliche Stoffe von Lieferanten sammeln müssen

Die nächsten Schritte

Als Finanzinstitut, das gesetzliche Anforderungen und europäische Richtlinien einhält, ist es entscheidend, dass Sie Ihre Lieferkette transparent machen, insbesondere in Bezug auf Umweltverschmutzung und schädliche Stoffe. Hier sind die fünf Schritte, die Sie in dieser Woche unternehmen können, um Ihr Unternehmen auf den neusten Stand zu bringen und die Anforderungen nach ESRS E2 zu erfüllen:

  1. Überprüfung der Lieferanten: Beginnen Sie mit einer gründlichen Überprüfung Ihrer Lieferanten. Bestimmen Sie, welche Informationen Sie benötigen, um ESRS E2-Berichte einzureichen, und kommunizieren Sie dies mit Ihren Lieferanten. Dies kann von der Identifizierung von gefährlichen Stoffen bis hin zur Bereitstellung von Umweltmanagementsystemen reichen.

  2. Risikoanalyse: Führen Sie eine Risikoanalyse durch, um Ihre Lieferkette zu bewerten und die Bereiche zu identifizieren, in denen die größte Gefahr für Umweltverschmutzung besteht. Dies kann Ihnen helfen, Prioritäten für die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Entwicklung von Maßnahmen zur Risikominderung zu setzen.

  3. Aufbau eines Informationssystems: Investieren Sie in ein Informationssystem, das es Ihnen ermöglicht, alle relevanten Daten von Ihren Lieferanten zu sammeln und zu speichern. Dies kann Softwarelösungen wie Matproof sein, die speziell für die Erfüllung von Compliance- und Berichterstattungsanforderungen entwickelt wurden.

  4. Mitarbeiter schulen: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in Bezug auf Compliance, Umweltschutz und die Bedeutung von ESRS E2-Berichten. Dies hilft, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Berichterstattung über schädliche Stoffe sind.

  5. Offizielle Publikationen und Leitfäden: Lesen Sie die offiziellen EU- und BaFin-Publikationen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Best Practices in Bezug auf ESRS E2 und die Berichterstattung über schädliche Stoffe zu informieren. Dies kann Ihnen helfen, Ihre Vorgehensweise zu validieren und sicherzustellen, dass Sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Häufig gestellte Fragen

Hier sind einige häufig gestellte Fragen und ihre ausführlichen Antworten, die spezifisch und praktisch sind und auf Regulationen verweisen:

F: Muss ich alle gefährlichen Stoffe in meiner Lieferkette identifizieren?

A: Ja, laut Artikel 8 der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) müssen Sie alle schädlichen Stoffe identifizieren, die in Ihrer Wertschöpfungskette vorkommen. Dies beinhaltet sowohl die Identifizierung der Stoffe selbst als auch die Zusammenarbeit mit Ihren Lieferanten, um die Verwendung dieser Stoffe in Ihren Produkten und Dienstleistungen zu überwachen.

F: Wie oft muss ich meine ESRS E2-Berichte aktualisieren?

A: Gemäß ESRS E2-Richtlinien sollte Ihr Bericht jährlich aktualisiert werden. Dies hilft dabei, den Fortschritt in Bezug auf Umweltverschmutzung und die Verwendung von gefährlichen Stoffen nachzuvollziehen und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen.

F: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Lieferanten ihre Daten korrekt und vollständig bereitstellen?

A: Eine Lösung ist die Verwendung von Compliance-Automations-Plattformen wie Matproof, die Ihnen helfen, die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Daten zu überprüfen und eine transparente Kommunikation mit Ihren Lieferanten zu gewährleisten.

F: Gibt es Sanktionen, wenn ich meine ESRS E2-Berichte nicht einhole oder einreiche?

A: Ja, gemäß Artikel 17 der CSRD können Sanktionen verhängt werden, wenn Unternehmen ihre Berichtspflichten nicht erfüllen. Dies kann in Form von Geldbußen, Auflagen oder sogar in schlimmsten Fällen in das Ausschluss aus bestimmten Märkten führen.

F: Wie kann ich meine Lieferanten über ihre Verantwortlichkeiten aufklären und unterstützen, um ESRS E2-Berichte zu erstellen?

A: Ein guter Ansatz ist, Schulungen und Informationsmaterialien bereitzustellen, die ihre Verantwortlichkeiten und die Anforderungen nach ESRS E2 erläutern. Darüber hinaus können Sie gemeinsame Ziele und Verantwortlichkeiten festlegen und eine Partnerschaft fördern, die auf Transparenz und Zusammenarbeit beruht.

Schlüsselerkenntnisse

Zusammenfassend sind hier die wichtigsten Punkte, die aus diesem Artikel hervorgegangen sind:

  • Die Identifizierung und Berichterstattung über schädliche Stoffe in Ihrer Lieferkette ist eine gesetzliche Anforderung nach ESRS E2 und der CSRD.
  • Schulung und Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter sind entscheidend, um ein Verständnis für die Bedeutung von ESRS E2-Berichten zu schaffen.
  • Compliance-Automations-Plattformen wie Matproof können dabei helfen, die Komplexitäten der Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Erfüllung von Berichtspflichten zu erleichtern.
  • Es ist entscheidend, dass Sie die neuesten Entwicklungen und Best Practices in Bezug auf ESRS E2 und die Berichterstattung über schädliche Stoffe verfolgen.

Wenn Sie Interesse daran haben, wie Matproof Ihre Organisation bei der Erfüllung dieser Anforderungen unterstützen kann, besuchen Sie https://matproof.com/contact, um eine kostenlose Bewertung anzufordern.

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