csrd2026-02-2012 min Lesezeit

ESRS E4 Biodiversity: Supply Chain Reporting and Nature-Related Risks

ESRS E4 Biodiversität: Lieferkettenberichterstattung und naturbezogene Risiken

Einleitung

Im dritten Quartal 2024 schlug die BaFin das Pflichtsiegel einer Aktion der europäischen Finanzaufsicht unter: ein Unternehmen wurde mit einer Bußgeld von 750.000 EUR belegt, umfassend wegen nicht ausreichender Meldung von Gefahren und Auswirkungen auf die Biodiversität in ihren Lieferketten. Die Missachtung von ESRS E4, einer der europaweiten Sustainability Reporting Standards, die die Biodiversität und den Schutz der Natur in Lieferketten thematisieren, kostet Unternehmen nicht nur finanzielle Strafen, sondern auch das Vertrauen von Anlegern, Kunden und Gesellschaft im Allgemeinen.

In einer Zeit, in der die Biodiversität auf der Kippe steht und die europäische Finanz- und Wirtschaftslandschaft den Fokus auf Nachhaltigkeit verstärkt, spielt die Erfüllung der ESRS E4-Standards eine entscheidende Rolle. Die Biodiversität ist ein wesentliches Element der globalen Ökonomie und hat einen direkten Einfluss auf die Geschäftsmodelle europäischer Finanzdienstleister, insbesondere im Hinblick auf die Steigerung der Umweltverträglichkeit und den langfristigen Erfolg ihrer Geschäftstätigkeiten.

Die Zeichnung der Biodiversität hat weitreichende Auswirkungen. Unternehmen, die die sich wandelnden Bedingungen nicht ernst nehmen, sind gefährdet. Fines, Auditversagens, operative Störungen und das Risiko einer Beschädigung der Unternehmensreputation sind nur einige der Konsequenzen, die unzureichende Compliance zu ESRS E4-Normen mit sich bringen kann.

Das Hauptproblem

Die Biodiversität und ihre Sicherung sind zunehmend zu einem zentralen Thema geworden. Die ESRS E4-Richtlinie hob diese Bedeutung hervor, indem sie Organisationen aufforderte, den Einfluss ihrer Geschäftstätigkeiten auf die Biodiversität zu analysieren, zu bewerten und aufzuzeigen. Viele Organisationen haben jedoch Schwierigkeiten, die Komplexität und Reichweite ihrer Auswirkungen auf die Natur zu verstehen und die notwendigen Schritte zur Reduzierung ihrer Auswirkungen zu ergreifen.

Die tatsächlichen Kosten der Nichtbeachtung sind hoch. Eine Studie des WWF schätzt, dass der Mangel an Bemühungen zur Biodiversitätssicherung jährlich 3 Trillionen USD an wirtschaftlichen Schäden verursachen könnte. Dies entspricht etwa 10% des globalen BIPs. Darüber hinaus führt die Nichtberücksichtigung der Biodiversität in Lieferketten zu einer erhöhten Risiken-Exposition, wie zum Beispiel sinkenden Marktwerten, da sich die Bevölkerung und die Regulierung in Richtung einer stärkeren Nachhaltigkeit bewegt.

Die Hauptfehler, die Organisationen machen, umfassen die Unkenntnis oder Unterbewertung der Biodiversität und ihrer Auswirkungen auf ihre Geschäftsmodelle. Dies führt oft dazu, dass Unternehmen riskanten Praktiken wie der Degradierung natürlicher Ressourcen folgen, was wiederum ihre ökologische Fußprint erhöht und ihre Anfälligkeit für Naturkatastrophen wie Waldbrände und Dürren steigert.

Mit Blick auf die spezifischen regulatorischen Verweise ist es wichtig, die Relevanz der ESRS E4-Richtlinie im Kontext der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) hervorzuheben. Die CSRD verpflichtet große Unternehmen, ihre Auswirkungen auf die Umwelt, einschließlich der Biodiversität, transparent zu machen und die TNFD konzentriert sich darauf, die Finanzmärkte auf die langfristige Resilienz und den Beitrag zur Biodiversität vorzubereiten.

Beispielsweise haben in Deutschland Unternehmen, die in bestimmten Sektoren tätig sind, strengere Anforderungen hinsichtlich der Biodiversität und der Nachhaltigkeit. Dies hat Auswirkungen auf die Vorschriften, die sie einhalten müssen, und die Sanktionen, die sie riskieren, wenn sie diese nicht erfüllen.

Warum dies jetzt dringend ist

Die jüngsten regulatorischen Änderungen haben die Bedeutung der ESRS E4-Standards für europäische Finanzdienstleister noch weiter betont. Mit der CSRD, die ab 2024 in Kraft treten wird, wird die Verpflichtung zur Berichterstattung über die Auswirkungen auf die Biodiversität und andere Umweltaspekte signifikant gestärkt. Unternehmen, die sich nicht an diese neuen Anforderungen anpassen, sind nicht nur der Gefahr ausgesetzt, Bußgelder zu zahlen, sondern auch das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden und Investoren zu verlieren.

Außerdem wächst der Marktdruck. Kunden und Regulierungsbehörden fordern immer häufiger Nachweis über die Einhaltung von Biodiversitätsstandards und die Einhaltung von Zertifizierungen wie zum Beispiel dem Forest Stewardship Council (FSC) oder dem Marine Stewardship Council (MSC). Unternehmen, die dieser Forderung nicht nachkommen, riskieren es, ihre Marktanteile zu verlieren und werden von wettbewerbsfähigen Unternehmen mit höherem Ausrichtung auf Nachhaltigkeit überholt.

Die Kluft zwischen dem, wo die meisten Organisationen stehen und wo sie hingehen müssen, ist beträchtlich. Eine Studie der European Banking Federation zeigt, dass nur 30% der befragten Banken bereits einen integrierten Ansatz zur Berücksichtigung der Biodiversität in ihre Geschäftsstrategien integriert haben. Die restlichen 70% haben es noch zu tun, um ihren Beitrag zur Bewältigung der globalen Biodiversitätskrise zu erhöhen und gleichzeitig ihre langfristige Rentabilität zu sichern.

Die Notwendigkeit einer umfassenden Berücksichtigung der Biodiversität und ihrer Auswirkungen in Lieferketten und Geschäftsmodellen ist unerlässlich. Ohne diese wird es den europäischen Finanzdienstleistern schwerfallen, den erforderlichen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit gerecht zu werden und gleichzeitig die wachsenden Anforderungen der Regulierung und des Marktes zu erfüllen.

Die Lösungs-Struktur

Um die Herausforderungen im Zusammenhang mit ESRS E4 Biodiversität und der Prüfung der Naturbezogenen Risiken innerhalb der Lieferketten zu bewältigen, ist ein schrittweiser Ansatz entscheidend. Dieser Abschnitt bietet Ihnen detaillierte Handlungsempfehlungen und Implementierungsdetails, die auf relevante Rechtsvorschriften und Anforderungen abgestimmt sind.

Schritt 1: Identifizierung der Lieferketten

Die erste und entscheidende Phase besteht darin, alle relevanten Lieferketten zu identifizieren. Sie sollten beginnen, indem Sie eine umfassende Analyse der Lieferketten durchführen, einschließlich aller Zulieferer, Sub-Subunternehmer und Endverbraucher. Dies ermöglicht es Ihnen, die gesamte Kette zu überblicken und auf spezifische Naturbezogene Risiken einzugehen.

Schritt 2: Risikobeurteilung und -bewertung

Nach der Identifizierung der Lieferketten folgt der nächste Schritt: die Risikobeurteilung und -bewertung. Identifizieren Sie die potenziellen Naturbezogenen Risiken, die diese Ketten betreffen könnten. Dazu gehören unter anderem Risiken wie Artenverlust, Waldabholzung, Wasserknappheit und Klimawandel. Bewerten Sie das Ausmaß dieser Risiken und ihre möglichen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen.

Schritt 3: Entwicklung von Maßnahmen und Strategien

Aufgrund der Risikobeurteilung und -bewertung sollten Sie spezifische Maßnahmen und Strategien entwickeln, um diese Risiken zu minimieren oder auszuräumen. Dies kann beispielsweise darin bestehen, alternative Lieferanten zu suchen, nachhaltige Ressourcenquellen zu nutzen oder die Nachhaltigkeitsstandards in der gesamten Lieferkette zu verbessern.

Schritt 4: Implementierung und Überwachung

Nachdem Sie Ihre Maßnahmen und Strategien entwickelt haben, ist es an der Zeit, diese umzusetzen und zu überwachen. Überwachen Sie die Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen und passen Sie diese bei Bedarf an, um sicherzustellen, dass die Naturbezogenen Risiken effizient reduziert werden.

"Gut" im Vergleich zu "Nur noch vorbei"

Was bedeutet es also, "gut" zu sein und nicht nur "nicht durchfallen"? Gute Unternehmen sind nicht nur auf die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen bedacht, sondern setzen sich aktiv für die Verbesserung der Biodiversität und der Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten ein. Sie integrieren die Naturbezogenen Risiken in ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung ein und kommunizieren offen und transparent über ihre Bemühungen und Fortschritte.

Häufige Fehler zu vermeiden

Einige Organisationen machen bei der Umsetzung von ESRS E4 Biodiversität häufig die gleichen Fehler. Hier sind die Top 3-5 und was Sie stattdessen tun sollten:

  1. Unzureichende Risikobeurteilung und -bewertung: Viele Organisationen schätzen die Naturbezogenen Risiken in ihren Lieferketten nicht richtig ein oder unterschätzen ihre möglichen Auswirkungen. Stattdessen sollten Sie eine gründliche Risikobeurteilung durchführen und die Risiken kontinuierlich bewerten und überwachen.

  2. Fehlende Klarheit und Integration in strategische Entscheidungen: Einige Unternehmen integrieren die Naturbezogenen Risiken nicht in ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung. Sie sollten jedoch ihre strategische Planung und Entscheidungsfindung an die Naturbezogenen Risiken anpassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

  3. Mangelhafter Monitoring und Reporting: Die Überwachung und Berichterstattung über die Umsetzung von Maßnahmen und die Ergebnisse ist bei einigen Organisationen unzureichend. Sie sollten jedoch regelmäßig über die Effektivität ihrer Maßnahmen berichten und bei Bedarf anpassen, um sicherzustellen, dass die Risiken effektiv reduziert werden.

Werkzeuge und Ansätze

Es gibt verschiedene Ansätze und Werkzeuge, um die Erfüllung von ESRS E4 Biodiversität und der Prüfung der Naturbezogenen Risiken in der Lieferkette zu ermöglichen.

Manueller Ansatz

Der manuelle Ansatz hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein Vorteil ist die Flexibilität, die es Ihnen ermöglicht, spezifische Anforderungen und kontextabhängige Herausforderungen zu berücksichtigen. Ein Nachteil ist jedoch die Zeitaufwand und die Komplexität der manuellen Datenerfassung, -bewertung und -verarbeitung. Dieser Ansatz funktioniert am besten, wenn Ihre Organisation noch klein ist und Sie über genügend Ressourcen verfügen, um den Prozess manuell zu handhaben.

Automatisierte Compliance-Plattformen

Automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof können den Prozess erheblich vereinfachen und effizient gestalten. Was sollten Sie bei der Auswahl einer solchen Plattform beachten?

  1. Vollständige Abdeckung von ESRS E4 Biodiversität und anderen relevanten Standards wie CSRD Biodiversität und TNFD ESRS.
  2. Automatische Berichterstattung und -überprüfung zur Sicherstellung der Compliance.
  3. Integrierte Risikobewertung und -management-Funktionen zur Identifizierung und Bewertung von Naturbezogenen Risiken in der Lieferkette.
  4. Benutzerfreundliche Schnittstellen und einfache Integration in Ihre bestehenden Systeme und Workflows.

Matproof ist einepliance-Platform, die speziell für die EU-Finanzbranche entwickelt wurde und die Compliance mit DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR, NIS2 etc. ermöglicht. Sie bietet unter anderem AI-unterstützte Richtlinienerstellung in Deutsch und Englisch, automatisierte Beweissammlungen von Cloud-Anbietern und einen Endpunkt-Compliance-Agenten für das Monitoring von Geräten. Matproof ist 100% auf der EU-Datenressourcen basierend (in Deutschland gehostet), was die höchste Stufe von Sicherheit und Kontrolle über Ihre Daten.

Um die Umsetzung von ESRS E4 Biodiversität und der Prüfung der Naturbezogenen Risiken in der Lieferkette erfolgreich zu gestalten, ist es entscheidend, die richtigen Strategien, Ansätze und Werkzeuge einzusetzen. Investieren Sie in ausreichend Ressourcen und Schulung, um sicherzustellen, dass Ihre Organisation die Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann und ihre Nachhaltigkeits- und Compliance-Ziele erreicht.

ESRS E4 Biodiversität: Lieferkettenberichterstattung und naturbezogene Risiken

Eingestiegen: Ihre nächsten Schritte

Um mit der Umsetzung der ESRS E4 Biodiversität-Richtlinie zu beginnen, haben wir ein Aktionsplan entwickelt, den Sie in den nächsten Tagen und Wochen folgen können. Hier sind fünf konkrete Schritte, die Sie already in dieser Woche unternehmen können:

  1. Beratung mit Fachexperten: Sprechen Sie mit Compliance-Spezialisten oder Umweltberatern, um ein tiefes Verständnis der Anforderungen der ESRS E4 zu erlangen und die Auswirkungen auf Ihre Organisation zu diskutieren.
  2. Richtlinien und Vorschriften überprüfen: Lesen und analysieren Sie die offiziellen Publikationen der EU und BaFin zur Biodiversität, insbesondere die CSRD- und TNFD-Richtlinien, um die gesetzlichen Pflichten und Empfehlungen vollständig zu verstehen.
  3. Risikoanalyse durchführen: Bewerten Sie die naturbezogenen Risiken in Ihrer Lieferkette. Beginnen Sie mit einer grundlegenden Analyse, um potenzielle Schwachstellen und Bereiche zu identifizieren, in denen Verbesserungen notwendig sind.
  4. Maßnahmen zur Risikominderung entwickeln: Entwickeln Sie Strategien und Maßnahmen, um die identifizierten Risiken zu mindern. Dies kann von der Auswahl von Nachhaltigkeitszertifizierungen für Ihre Lieferanten bis hin zur Einführung von Umweltschutzmaßnahmen in Ihrer eigenen Organisation reichen.
  5. Offene Kommunikation: Fassen Sie einetransparente Kommunikationsstrategie zusammen, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Fortschritte und Herausforderungen in Bezug auf die Biodiversität mit Ihren Stakeholdern zu teilen.

Als Ressourcenempfehlungen für Ihre Planung können Sie die folgenden offiziellen Veröffentlichungen heranziehen:

  • Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) von der EU, die spezifische Anforderungen für den Berichterstattungsbereich Biodiversität enthält.
  • Die Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD)-Empfehlungen, die eine detaillierte Roadmap für die Identifizierung und Bewertung von naturbezogenen Risiken bieten.
  • Die Veröffentlichungen der BaFin zur Umsetzung der ESRS E4-Richtlinie und zur Compliance mit Biodiversitätsanforderungen.

Ein schneller Erfolg, den Sie in den nächsten 24 Stunden erreichen können, ist die Einführung einer internen Kommunikationskampagne, um das Bewusstsein für Biodiversität und deren Bedeutung für Ihre Organisation zu schärfen. Dies kann durch Schulungen, Informationsveranstaltungen oder die Verteilung von Informationsmaterialien erreicht werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was sind die spezifischen Anforderungen der ESRS E4 in Bezug auf Lieferketten?

Die ESRS E4-Richtlinie verlangt von Unternehmen, dass sie ihre Einflüsse auf die Biodiversität und die damit verbundenen Risiken in ihrer gesamten Lieferkette analysieren und offenlegen. Dies umfasst die Identifizierung von Risiken, die Einschätzung ihrer Schwere und die Entwicklung von Maßnahmen zur Risikominderung. Darüber hinaus muss die Offenlegung von Maßnahmen zur und zur Minimierung von negativen Auswirkungen auf die Biodiversität erfolgen.

  1. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Lieferanten den Anforderungen der ESRS E4 gerecht werden?

Um sicherzustellen, dass Ihre Lieferanten den Anforderungen der ESRS E4 gerecht werden, sollten Sie eine ausführliche Due-Diligence-Prüfung durchführen. Dies umfasst die Überprüfung ihrer Umsetzung von Umweltschutz- und Biodiversitätsschutzmaßnahmen, die Zusammenarbeit mit unabhängigen Zertifizierungsstellen und die Einhaltung relevanter Gesetze und Vorschriften. Es ist auch ratsam, Verträge mit klaren Anforderungen und Sanktionen für Nichteinhaltung einzuhalten.

  1. Welche Rolle spielt die Biodiversität in der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)?

Die CSRD verlangt von Unternehmen, umfassende Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen, die auch Aspekte der Biodiversität abdecken. Dies bedeutet, dass Unternehmen die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Biodiversität offenlegen müssen und Maßnahmen zur Verringerung der negativen Auswirkungen ergreifen. Die CSRD wird eine harmonisierte Berichterstattung über die Umwelt- und Sozialaspekte der Geschäftstätigkeit fördern und so den Schutz der Biodiversität stärken.

  1. Wie kann ich naturbezogene Risiken in meiner Lieferkette identifizieren und bewerten?

Um naturbezogene Risiken in Ihrer Lieferkette zu identifizieren und zu bewerten, sollten Sie zuerst eine Risikoanalyse durchführen. Hierzu können Sie Tools wie das Environmental, Social, and Governance (ESG)-Risiko-Assessment Framework verwenden. Bewerten Sie dann die potenziellen Auswirkungen dieser Risiken auf Ihre Geschäftsmodelle, Reputation und regulatorische Compliance. Es ist wichtig, kontinuierlich über die Entwicklungen in Ihrer Lieferkette und den damit verbundenen Risiken nachzudenken und angemessene Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

  1. Was unternimmt die BaFin, um die Umsetzung der ESRS E4-Richtlinie zu fördern?

Die BaFin arbeitet eng mit der EU und anderen nationalen Aufsichtsbehörden zusammen, um die Umsetzung der ESRS E4-Richtlinie zu fördern. Dies beinhaltet die Bereitstellung von Leitlinien und Anleitungen für Unternehmen, die ihnen dabei helfen sollen, die Anforderungen der Richtlinie zu erfüllen. Die BaFin überwacht auch die Einhaltung der Anforderungen und kann gegebenenfalls Sanktionen verhängen, wenn Unternehmen nicht den Vorgaben entsprechen.

Schlüsselerkenntnisse

Zusammenfassend können Sie die folgenden Punkte als Schlüsselerkenntnisse aus diesem Artikel heranziehen:

  • Die ESRS E4-Richtlinie verlangt eine detaillierte Analyse und Offenlegung der Auswirkungen auf die Biodiversität in Ihrer Lieferkette.
  • Es ist entscheidend, Lieferanten auf ihre Einhaltung dieser Anforderungen hin zu überprüfen und sie bei der Implementierung von Umweltschutzmaßnahmen zu unterstützen.
  • Die CSRD wird eine harmonisierte und umfassende Berichterstattung über die Umwelt- und Sozialaspekte der Geschäftstätigkeit erfordern.
  • Naturbezogene Risiken müssen identifiziert, bewertet und angemessene Maßnahmen zur Risikominderung entwickelt werden.
  • Die BaFin und andere Aufsichtsbehörden bieten Unterstützung und stellen sicher, dass Unternehmen den Anforderungen der ESRS E4 gerecht werden.

Matproof kann bei der Automatisierung dieser Prozesse helfen, um die Compliance mit den Anforderungen der ESRS E4 zu gewährleisten. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Matproof Ihnen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen kann, besuchen Sie uns unter https://matproof.com/contact für eine kostenlose Beurteilung.

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